Die Gnus folgen keinem festen Kalender, doch ihre Bewegung folgt einem gut dokumentierten saisonalen Muster, das berechenbar genug ist, um eine Reise darum herum zu planen. Hier steht ungefähr, wo sich die Herden in jedem Monat aufhalten — und was das für Ihre Route bedeutet.
Januar – März: Geburtssaison im Süden
Die Herden sammeln sich auf den kurzgrasigen Ebenen um Ndutu und in der südlichen Serengeti, wo im Februar innerhalb weniger Wochen über eine halbe Million Kälber zur Welt kommen. Entsprechend rege sind die Raubtiere — das ist die beste Zeit für Geparden- und Löwensichtungen, nicht nur für Gnu-Kolonnen.
- Am besten für: neugeborene Kälber und Raubtierdramen
- Am besten wohnen in: Ndutu oder südliche Serengeti
April – Mai: Die ruhige Saison
Die Herden ziehen nordwestwärts durch die zentrale Serengeti in den Westlichen Korridor. Der Regen macht die Pisten beschwerlicher, dafür sind die Camps ruhiger und die Preise niedriger — ein gutes Zeitfenster, wenn Sie auf die Flussquerungen verzichten können.
- Am besten für: weniger Fahrzeuge, niedrigere Preise
- Am besten wohnen in: Westlicher Korridor oder Seronera
Juni – Juli: Querungen am Grumeti
Im Juni schiebt sich die Wanderung zum Grumeti-Fluss hin, die ersten Querungen finden meist Anfang bis Mitte Juli statt. Sie fallen kleiner aus und sind weit weniger überlaufen als die Mara-Querungen später in der Saison.
August – September: Querungen am Mara
Das ist die Tierwanderung, die die meisten vor Augen haben — Tausende Gnus queren den Mara-Fluss in der nördlichen Serengeti, während im Wasser die Krokodile warten. Es ist zugleich die vollste und teuerste Reisezeit, buchen Sie also 4–6 Monate im Voraus.
- Am besten für: das klassische Foto einer Flussquerung
- Am besten wohnen in: nördliche Serengeti oder Mara
Oktober – Dezember: Wieder nach Süden
Die Herden ziehen über das Lobo-Gebiet und die östliche Serengeti allmählich zurück nach Süden — rechtzeitig, um die südlichen Ebenen vor Beginn der nächsten Geburtssaison zu erreichen.
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