Kilimandscharo

Die richtige Kilimandscharo-Route für Sie finden

Die richtige Kilimandscharo-Route für Sie finden

Es gibt sieben offizielle Routen auf den Kilimandscharo, doch die meisten Bergsteiger entscheiden in Wahrheit zwischen drei Abwägungen: Landschaft, Andrang und wie viele Tage sie ihrem Körper zur Akklimatisierung geben. So helfen wir unseren Gästen bei der Wahl.

Machame — die ausgewogene Wahl

Machame ist unsere meistgebuchte Route, und das aus gutem Grund: viel landschaftliche Abwechslung, ein günstiges Akklimatisierungsprofil über 6–7 Tage und eine solide Gipfelerfolgsquote für Bergsteiger mit ordentlicher Kondition. Sie zählt allerdings auch zu den stärker begangenen Routen — rechnen Sie im Camp mit Gesellschaft.

  • Übliche Dauer: 6–7 Tage
  • Gut für: Einsteiger in große Höhen, die eine bewährte Route möchten

Lemosho — ruhiger und landschaftlich reizvoller

Lemosho beginnt an der Westseite des Bergs am Londorossi Gate, führt durch den Regenwald hinauf auf das weite, offene Shira-Plateau und trifft dann auf den südlichen Hauptcircuit Richtung Gipfel. Dieser westliche Zustieg macht den Unterschied — die ersten beiden Tage sind spürbar ruhiger als auf Machame, und der Weg über das Hochmoor des Shira zählt zum eindrucksvollsten Gelände am ganzen Berg. Die ein bis zwei zusätzlichen Tage gegenüber Machame bedeuten außerdem eine sanftere Akklimatisierung, was mit ein Grund für die hohe Gipfelerfolgsquote ist.

  • Übliche Dauer: 7–8 Tage
  • Start: Londorossi Gate, Westseite
  • Gut für: Bergsteiger, denen Landschaft und Ruhe wichtiger sind als eine kurze Reisedauer

Marangu — die einzige Hüttenroute

Marangu ist die einzige Route mit Schlafhütten statt Zelten, was manche Bergsteiger anspricht. Sie hat allerdings auch den schnellsten Standardverlauf und entsprechend eine der niedrigeren Gipfelerfolgsquoten. In der Regel raten wir zu einer längeren Route, sofern nicht die Zeit der begrenzende Faktor ist.

Die eine Größe, die am meisten zählt

Unabhängig von der Route ist der größte Einzelfaktor für den Gipfelerfolg die Zahl der Akklimatisierungstage, nicht die körperliche Fitness. Wir planen bei jeder Route standardmäßig mindestens einen zusätzlichen Akklimatisierungstag über das Minimum hinaus ein — es ist die günstigste Versicherung der ganzen Besteigung.

Bereit, daraus eine echte Reiseroute zu machen?

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